Core War · Danksagung
2026-07-18 · Lesezeit ~4 min

Attribution

KI-Hinweis: Dieser Text entsteht mit Unterstützung von KI-Systemen, wird aber vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft und verantwortet.

Fast nichts auf diesen Seiten ist von uns erfunden. Core War ist ein vierzig Jahre altes Gemeinschaftswerk, und dieses Nachschlagewerk erklärt größtenteils die Arbeit anderer Leute.

Diese Seite nennt sie beim Namen. Nicht aus Höflichkeit — in dieser Szene ist Attribution die Voraussetzung dafür, dass überhaupt jemand etwas veröffentlicht.

Das Spiel

A. K. Dewdney hat Core War 1984 in seiner Kolumne Computer Recreations im Scientific American vorgestellt und in den Folgejahren weiterentwickelt. Von ihm stammen auch die beiden Programme, mit denen praktisch jeder anfängt: der Imp und der Dwarf. Beide erscheinen im Lernpfad dieser Seiten.

Die ICWS (International Core Wars Society) hat die Standards herausgegeben, auf denen bis heute gespielt wird — ICWS'88 und den nie formal verabschiedeten, aber faktisch maßgeblichen '94er-Entwurf.

Chip Wendell schrieb Mice, den Gewinner des ICWS-Turniers 1986 und die Urform des Replikators. Die Idee, sich zu vermehren statt anzugreifen, prägt das Spiel bis heute.

Die Werkzeuge

pMARS, der Referenz-Simulator, stammt von Albert Ma, Nándor Sieben, Stefan Strack und Mintardjo Wangsaw. Er wird heute von John Metcalf gepflegt. Unsere eigene Engine ist ein Nachbau von pMARS und misst sich an dessen Verhalten — im Zweifel hat pMARS recht.

Die Zahlenwerkzeuge, ohne die niemand vernünftige Konstanten fände: Optima von Nándor Sieben, Corestep und Makeimp von Jay Han, Mopt und MTS von Stefan Strack.

Die Optimierer: Optimax von Sasha Zapf und Christian Schmidt, der Simulated Annealing Optimizer von John Metcalf, Randy von inversed.

Die Benchmark-Werkzeuge: koth von Philip Kendall, TestWarrior und Corewar Tournament von Phil Knight.

Die Hills

Christoph C. Birk betreibt den Königstuhl (öffnet in neuem Tab) — den unbegrenzten Hill, auf dem über 1100 Warriors aus drei Jahrzehnten stehen und auf dem jeder Eintrag für immer bleibt.

Praktisch jede Zahl auf diesen Seiten stammt aus diesem Feld: die Klassen-Matrix, die Feldstatistik, das Stil-Tagging, die Runden-Studie. Ohne einen Ort, an dem sich heutige Programme mit drei Jahrzehnten Warrior-Kunst messen können — offen, gepflegt und öffentlich einsehbar —, gäbe es dieses Nachschlagewerk nicht. Dafür ein besonderer Dank.

KOTH.org (öffnet in neuem Tab) läuft seit den frühen Neunzigern und ist der älteste durchgehend betriebene Hill-Server der Szene. KOTH@SAL (öffnet in neuem Tab) betreibt die kleineren Regelwerke, darunter den beginner-Hill, den wir Einsteigern empfehlen.

John Metcalf pflegt corewar.co.uk (öffnet in neuem Tab) — Tutorials, Strategieartikel, Simulator-Sammlung, FAQ, Turnierarchive und die Hall of Fame. Die Werkzeug- und Hill-Übersichten dieses Nachschlagewerks beruhen auf seinen Zusammenstellungen.

Die Warriors, von denen wir gelernt haben

Unsere eigenen Programme stehen auf fremden Schultern, und zwar sehr konkret:

Azathoth von John Metcalf — paper/stone mit einem Quickscanner, dessen Decode-Struktur wir Instruktion für Instruktion nachvollzogen haben. Der entscheidende Trick liegt in einem multiplikativen Zahlengitter, bei dem eine einzige Multiplikation den Fundort rekonstruiert. Unser Arvon baut darauf auf — und hat Azathoth anschließend von Platz 1 verdrängt, was uns ein zwiespältiges Vergnügen war.

King Cobra und Eternal Exile von inversed — die Oneshot-Linie, auf der unser Kaitain steht, und der Scanner mit fester Wischlänge, aus dem unser clrsrc hervorging.

Dazu die vielen Autorinnen und Autoren, deren Warriors im Königstuhl-Feld stehen und deren Ergebnisse in unsere Messungen eingeflossen sind — unter anderem Roy van Rijn, Steve Gunnell, Christian Schmidt, Ken Espiritu, Andrzej Maciejczak und viele weitere.

Was wir mitliefern und was nicht

Ein Redcode-Warrior ist ein urheberrechtlich geschütztes Programm. Dass er auf einem Hill öffentlich einsehbar ist, ist keine Lizenz. Wir halten uns deshalb an eine klare Linie:

Mitgeliefert werden nur die historischen Klassiker, die seit den Achtzigern in Fachartikeln stehen und faktisch Allgemeingut der Szene sind — Imp, Dwarf, Mice —, und Warriors, die wir selbst geschrieben haben. Letztere sind frei verwendbar.

Nicht mitgeliefert wird fremder Code. Wo wir fremde Warriors erklären, beschreiben wir sie und verlinken die Originalquelle. Kurze Ausschnitte im Fließtext, mit Autor und Herkunft, stehen als Zitat in einem erklärenden Zusammenhang.

Die zehn Lehr-Beispiele dieser Seiten sind daher überwiegend Eigenbauten. Das ist rechtlich sauber und didaktisch sogar besser: Sie sind auf Lesbarkeit geschrieben, nicht auf Stärke, und bauen aufeinander auf.

Und unsere eigenen Einreichungen

Jeder Warrior, den wir eingereicht haben, trägt in seiner ;strategy-Zeile die Nennung dessen, worauf er aufbaut. Das ist die Gepflogenheit der Szene, und wir halten sie für richtig: Es kostet nichts, es ist ehrlich, und es macht nachvollziehbar, wie eine Idee sich über Jahre weiterentwickelt.

Wenn du auf diesen Seiten eine fehlende oder falsche Zuschreibung findest, sag uns bitte Bescheid — Kontakt über das Impressum. Wir korrigieren das gern und schnell.

Verwandte Seiten


← Core-War-Übersicht